Infrarotheizung in der Küche: Wärme für das Herz Ihres Zuhauses
Die Küche ist oft der Mittelpunkt des Zuhauses – hier wird gekocht, geplaudert und zusammen gegessen. Umso wichtiger, dass es dabei angenehm warm ist. Eine Infrarotheizung passt perfekt in diesen Raum: Sie passt sich jedem Heizbedürfnis an, braucht kaum Platz und lässt sich dort montieren, wo Küchenzeile, Geräte und Arbeitsflächen längst jeden Zentimeter belegen.


Das Wichtigste in Kürze
Inhaltsverzeichnis
- Infrarotheizung in der Küche: alle Vorteile
- Spritzwasser, Dampf und Fett: Sicherheit in der Küche
- Finden Sie die richtige Infrarotheizung!
- Die Montage: Die beste Position für die Infrarotheizung in der Küche
- Wie finde ich das passende Modell für meine Küche?
- Was kostet die Infrarotheizung in der Küche?
- Wärme, wo Menschen zusammenkommen
- Häufig gestellte Fragen
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Infrarotheizung in der Küche: alle Vorteile
Infrarotheizungen erzeugen Strahlungswärme, ähnlich der eines Kachelofens. Sie erwärmen Wände, Boden und Gegenstände direkt – ohne die Luft umzuwälzen. Gerade in der Küche bringt diese Technik mehrere Vorteile mit sich:
Angenehme Wärme statt trockener Heizungsluft
Die Strahlungswärme sorgt für ein gleichmäßiges Wärmegefühl im gesamten Raum – auch auf Fliesen und Steinböden, die bei konventionellen Heizungen kalt bleiben. Wände und Böden speichern die Wärme und geben sie auch nach dem Ausschalten weiter ab. Gleichzeitig trocknet die Luft nicht aus, was beim Kochen und Essen für ein angenehmes Klima sorgt.
Platzsparend und flexibel: ideal beim Küchenumbau
Küchenplaner vergessen häufig den Heizkörper – und nach dem Umbau fehlt der Platz für einen klassischen Radiator. Ein Infrarotpaneel an Wand oder Decke löst dieses Problem: Es hält den Bodenbereich komplett frei für Küchenzeile, Geräte und Arbeitsflächen. Ein einfacher Stromanschluss genügt, das Verlegen von Heizungsrohren entfällt.
Schimmelbildung vorbeugen und Raumklima verbessern
Kochen erzeugt Feuchtigkeit. Infrarotstrahlung erwärmt Wände direkt und entzieht ihnen diese Feuchtigkeit aktiv. Feuchte Stellen trocknen schneller ab und damit wird Schimmelbildung vorgebeugt. Besonders bei Außenwänden mit Feuchtigkeitsproblemen macht das einen entscheidenden Unterschied. Da keine Luft umgewälzt wird, wirbelt die Heizung auch keinen Staub und keine Allergene auf.
Spritzwasser, Dampf und Fett: Sicherheit in der Küche
In der Küche herrschen andere Bedingungen als im Wohnzimmer: Wasserdampf, Fettspritzer und Reinigungsmittel stellen besondere Anforderungen an eine Infrarotheizung. Die richtige Schutzklasse und ein paar Grundregeln sorgen dafür, dass das Paneel sicher und langlebig funktioniert.
Eine IP-Schutzklasse ab IP44 gilt als empfehlenswert für Infrarotheizungen in der Küche. Die erste Ziffer steht für Schutz gegen feste Fremdkörper, die zweite Ziffer bedeutet Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. In Küchen mit stärkerer Belastung durch Dampf oder häufige Reinigung kann eine höhere Schutzklasse sinnvoll sein.
Alle heatness® Infrarotheizungen erfüllen sogar den IP65-Standard. Damit sind sie vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt – ein hoher Sicherheitsstandard für den Einsatz in der Küche.
IP-Schutzklassen für die Küche
| Sicherheitsmerkmal | Bedeutung |
|---|---|
| IP44 | Spritzwassergeschützt, ausreichend für die meisten Küchen |
| IP54 | Staub- und spritzwassergeschützt, sinnvoll bei offener Küche nahe dem Kochfeld |
| IP65 | Staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt – besonders robuste Ausführung |
| Überhitzungsschutz | Automatische Abschaltung bei zu hoher Temperatur, Standardausstattung bei modernen Paneelen |
| TÜV/GS-Zeichen | Prüfsiegel für geprüfte Sicherheit, beim Kauf auf entsprechende Zertifizierungen achten |
So reinigen Sie Ihr Paneel
Wischen Sie das Paneel im ausgeschalteten, abgekühlten Zustand mit einem feuchten Mikrofasertuch und lauwarmem Seifenwasser ab. Die Pflege hängt vom Material ab:
- Glas: Keine Scheuermittel oder kratzenden Schwämme verwenden. Ein weiches Mikrofasertuch mit mildem Glasreiniger oder warmem Wasser genügt.
- Keramik: Mit einem leicht feuchten Tuch und warmem Wasser reinigen. Reinigungsmittel nicht direkt auf die Oberfläche sprühen.
- Simpel Pro: Mit einem weichen Mikrofasertuch reinigen. Keine Scheuerschwämme, Bürsten oder aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
Finden Sie die richtige Infrarotheizung!
Die Montage: Die beste Position für die Infrarotheizung in der Küche
Die Montageposition entscheidet über Effizienz und Komfort. Grundsätzlich eignen sich in der Küche Decken- und Wandmontage, wobei die Raumgegebenheiten die optimale Position bestimmen. Für die Montage eines Infrarotpaneels in der Küche gelten einige Grundregeln: Mindestens 1–2,5 Meter Strahlungsabstand, keine Möbel vor der Heizfläche und nicht direkt über dem Herd.
Deckenmontage: unauffällig und effizient
Deckenmontage ist die platzsparendste Option in der Küche. Der Boden bleibt komplett frei – wichtig bei einer vollausgestatteten Küchenzeile. Ein weiterer Vorteil: Der Fußboden wird direkt von oben erwärmt, ähnlich dem Effekt einer Fußbodenheizung.
Montieren Sie das Paneel nicht direkt über dem Herd – ein seitlicher Versatz ist empfehlenswert, da die Herdwärme die Heizleistung verfälscht. Bei Deckenhöhen über 3 Meter sollten Sie eine abgehängte Montage einplanen, damit die Strahlungswärme den Boden noch effektiv erreicht.
Wandmontage: dekorativ und praktisch
Wandmontage ist die einfachste Option – die Montage funktioniert wie bei einem Bild mit Bohrschablone. Direkt gegenüber großen Fensterflächen sollte die Heizung möglichst nicht platziert werden. Fenster verlieren Wärme schneller als massive Wände, wodurch ein Teil der Strahlungswärme weniger effektiv genutzt wird. Glas speichert nämlich keine Wärme und reflektiert die Infrarotstrahlung nicht. Eine freie Wand gegenüber dem Essbereich oder an einer Außenwand ist ideal.
Wie finde ich das passende Modell für meine Küche?
Die richtige Dimensionierung ist entscheidend für Effizienz und Wohlbefinden. Ein zu schwach ausgelegter Heizkörper schafft es oft nicht, den Raum angenehm warmzuhalten. Eine leichte Überdimensionierung ist dagegen weniger kritisch, da der Thermostat die Heizung automatisch ein- und ausschaltet, sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.
Trotzdem lohnt sich eine passende Berechnung: Eine korrekt dimensionierte Infrarotheizung reagiert schneller, sorgt für ein gleichmäßigeres Wärmegefühl und arbeitet insgesamt effizienter.
Die richtige Watt-Leistung berechnen
Grundsätzlich gilt: Die benötigte Watt-Leistung hängt nicht nur von der Raumgröße ab, sondern auch vom Dämmstandard Ihres Gebäudes. Rechnen Sie mit 30–35 pro Kubikmeter Raumvolumen – nicht pro Quadratmeter. Die Raumhöhe spielt eine entscheidende Rolle bei der Berechnung.
Bei geringer Kochhäufigkeit reichen 30 Watt pro m³, während bei einer Vollküche mit täglichem Kochen 35 Watt pro m³ die sicherere Wahl ist, damit Ihnen immer angenehm warm ist. In der Küche gibt der Herd zusätzliche Wärme ab, sodass der tatsächliche Heizbedarf oft geringer ausfällt als in anderen Räumen.
Keramik, Glas oder Bildheizung?
Je nach Material bringt ein Paneel unterschiedliche Stärken mit. Diese vier Varianten eignen sich Küchen besonders gut:
| Material | Preisspanne | Vorteile & Eigenschaften |
|---|---|---|
| Keramik | 470–700 € | Hohe Wärmespeicherung – gibt auch nach dem Ausschalten noch Wärme ab und sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur. |
| Glas | 290–500 € | Modern, leicht zu reinigen, Blickfang über dem Esstisch |
| Simpel Pro | 190–390 € | Preisgünstigste Variante, leicht und mit schneller Aufheizzeit – häufig eine der beliebtesten Optionen. |
| Bildheizung | 290–500 € | Individuelle Motive wählbar, doppelte Funktion als Designelement |
Was kostet die Infrarotheizung in der Küche?
Bei der Planung einer Infrarotheizung müssen wir zwei Faktoren unterscheiden: die einmaligen Anschaffungskosten und die laufenden Betriebskosten. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen punktet Infrarot durch niedrige Investitionskosten und absolute Wartungsfreiheit. Infrarotheizung haben nämlich keine beweglichen Teile, keine Pumpen und keine Ventile.
Ein 600-Watt-Paneel kostet je nach Material zwischen 389 € und 700 €. Dass Infrarot auch bei den Betriebskosten eine wirtschaftliche Lösung ist, zeigt folgendes Rechenbeispiel – ebenfalls basierend auf 600 Watt, einer täglichen Nutzung von 8 Stunden und einem Strompreis von 0,25 €/kWh. :
| Zeitraum | Kosten |
|---|---|
| Pro Tag | ca. 1,20 € |
| Pro Monat | ca. 36 € |
| Pro Heizsaison (160 Tage) | ca. 192 € |
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