Infrarotheizung in der Küche: Wärme für das Herz Ihres Zuhauses

Die Küche ist oft der Mittelpunkt des Zuhauses – hier wird gekocht, geplaudert und zusammen gegessen. Umso wichtiger, dass es dabei angenehm warm ist. Eine Infrarotheizung passt perfekt in diesen Raum: Sie passt sich jedem Heizbedürfnis an, braucht kaum Platz und lässt sich dort montieren, wo Küchenzeile, Geräte und Arbeitsflächen längst jeden Zentimeter belegen.

Infrarotheizung Küche
Infrarotheizung Küche

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie funktioniert eine Infrarotheizung? Infrarotheizungen erwärmen Wände, Böden und Gegenstände direkt – ideal für Küchen mit wenig Platz für klassische Heizkörper.

  • Welche Schutzklasse brauche ich in der Küche? In Küchen gibt es keine fest vorgeschriebene IP-Schutzklasse. Empfehlenswert sind jedoch Heizungen mit mindestens IP44, besonders in Bereichen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit.

  • Wie viel Watt sind nötig? Richtwert für die Dimensionierung: 30–35 Watt pro Kubikmeter Raumvolumen.

  • Wie hoch liegen die Betriebskosten? Bei Paneelen mit 600 Watt, einem Strompreis von 0,25 ct/kWh und 8 Stunden täglicher Nutzung ca. 1,20 € pro Tag.

  • Welche Designoptionen gibt es? Glasheizungen, Bildheizungen und Keramikheizungen, passend für Kochbereich und Esstisch und verschiedene Bedürfnisse.

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Deckenheizungen

Regal und Lampe unter Infrarot-Deckenheizung

Mobile Infrarotheizung

Couch neben Infrarotheizung

Infrarotheizung in der Küche: alle Vorteile

Infrarotheizungen erzeugen Strahlungswärme, ähnlich der eines Kachelofens. Sie erwärmen Wände, Boden und Gegenstände direkt – ohne die Luft umzuwälzen. Gerade in der Küche bringt diese Technik mehrere Vorteile mit sich:

Angenehme Wärme statt trockener Heizungsluft

Die Strahlungswärme sorgt für ein gleichmäßiges Wärmegefühl im gesamten Raum – auch auf Fliesen und Steinböden, die bei konventionellen Heizungen kalt bleiben. Wände und Böden speichern die Wärme und geben sie auch nach dem Ausschalten weiter ab. Gleichzeitig trocknet die Luft nicht aus, was beim Kochen und Essen für ein angenehmes Klima sorgt.

Platzsparend und flexibel: ideal beim Küchenumbau

Küchenplaner vergessen häufig den Heizkörper – und nach dem Umbau fehlt der Platz für einen klassischen Radiator. Ein Infrarotpaneel an Wand oder Decke löst dieses Problem: Es hält den Bodenbereich komplett frei für Küchenzeile, Geräte und Arbeitsflächen. Ein einfacher Stromanschluss genügt, das Verlegen von Heizungsrohren entfällt.

Schimmelbildung vorbeugen und Raumklima verbessern

Kochen erzeugt Feuchtigkeit. Infrarotstrahlung erwärmt Wände direkt und entzieht ihnen diese Feuchtigkeit aktiv. Feuchte Stellen trocknen schneller ab und damit wird Schimmelbildung vorgebeugt. Besonders bei Außenwänden mit Feuchtigkeitsproblemen macht das einen entscheidenden Unterschied. Da keine Luft umgewälzt wird, wirbelt die Heizung auch keinen Staub und keine Allergene auf.

Infrarotheizung vs. Konvektionsheizung Wand

Spritzwasser, Dampf und Fett: Sicherheit in der Küche

In der Küche herrschen andere Bedingungen als im Wohnzimmer: Wasserdampf, Fettspritzer und Reinigungsmittel stellen besondere Anforderungen an eine Infrarotheizung. Die richtige Schutzklasse und ein paar Grundregeln sorgen dafür, dass das Paneel sicher und langlebig funktioniert.

Eine IP-Schutzklasse ab IP44 gilt als empfehlenswert für Infrarotheizungen in der Küche. Die erste Ziffer steht für Schutz gegen feste Fremdkörper, die zweite Ziffer bedeutet Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. In Küchen mit stärkerer Belastung durch Dampf oder häufige Reinigung kann eine höhere Schutzklasse sinnvoll sein.

Alle heatness® Infrarotheizungen erfüllen sogar den IP65-Standard. Damit sind sie vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt – ein hoher Sicherheitsstandard für den Einsatz in der Küche.

IP-Schutzklassen für die Küche

Sicherheitsmerkmal Bedeutung
IP44 Spritzwassergeschützt, ausreichend für die meisten Küchen
IP54 Staub- und spritzwassergeschützt, sinnvoll bei offener Küche nahe dem Kochfeld
IP65 Staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt – besonders robuste Ausführung
Überhitzungsschutz Automatische Abschaltung bei zu hoher Temperatur, Standardausstattung bei modernen Paneelen
TÜV/GS-Zeichen Prüfsiegel für geprüfte Sicherheit, beim Kauf auf entsprechende Zertifizierungen achten

So reinigen Sie Ihr Paneel

Wischen Sie das Paneel im ausgeschalteten, abgekühlten Zustand mit einem feuchten Mikrofasertuch und lauwarmem Seifenwasser ab. Die Pflege hängt vom Material ab:

  • Glas: Keine Scheuermittel oder kratzenden Schwämme verwenden. Ein weiches Mikrofasertuch mit mildem Glasreiniger oder warmem Wasser genügt.
  • Keramik: Mit einem leicht feuchten Tuch und warmem Wasser reinigen. Reinigungsmittel nicht direkt auf die Oberfläche sprühen.
  • Simpel Pro: Mit einem weichen Mikrofasertuch reinigen. Keine Scheuerschwämme, Bürsten oder aggressiven Reinigungsmittel verwenden.

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Step 1 of 6

Die Montage: Die beste Position für die Infrarotheizung in der Küche

Die Montageposition entscheidet über Effizienz und Komfort. Grundsätzlich eignen sich in der Küche Decken- und Wandmontage, wobei die Raumgegebenheiten die optimale Position bestimmen. Für die Montage eines Infrarotpaneels in der Küche gelten einige Grundregeln: Mindestens 1–2,5 Meter Strahlungsabstand, keine Möbel vor der Heizfläche und nicht direkt über dem Herd.

Deckenmontage: unauffällig und effizient

Deckenmontage ist die platzsparendste Option in der Küche. Der Boden bleibt komplett frei – wichtig bei einer vollausgestatteten Küchenzeile. Ein weiterer Vorteil: Der Fußboden wird direkt von oben erwärmt, ähnlich dem Effekt einer Fußbodenheizung.

Montieren Sie das Paneel nicht direkt über dem Herd – ein seitlicher Versatz ist empfehlenswert, da die Herdwärme die Heizleistung verfälscht. Bei Deckenhöhen über 3 Meter sollten Sie eine abgehängte Montage einplanen, damit die Strahlungswärme den Boden noch effektiv erreicht.

Wandmontage: dekorativ und praktisch

Wandmontage ist die einfachste Option – die Montage funktioniert wie bei einem Bild mit Bohrschablone. Direkt gegenüber großen Fensterflächen sollte die Heizung möglichst nicht platziert werden. Fenster verlieren Wärme schneller als massive Wände, wodurch ein Teil der Strahlungswärme weniger effektiv genutzt wird. Glas speichert nämlich keine Wärme und reflektiert die Infrarotstrahlung nicht. Eine freie Wand gegenüber dem Essbereich oder an einer Außenwand ist ideal.

heatness PRO: Weniger Watt - mehr Wärme.
heatness PRO: Weniger Watt - mehr Wärme.

Wie finde ich das passende Modell für meine Küche?

Die richtige Dimensionierung ist entscheidend für Effizienz und Wohlbefinden. Ein zu schwach ausgelegter Heizkörper schafft es oft nicht, den Raum angenehm warmzuhalten. Eine leichte Überdimensionierung ist dagegen weniger kritisch, da der Thermostat die Heizung automatisch ein- und ausschaltet, sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.

Trotzdem lohnt sich eine passende Berechnung: Eine korrekt dimensionierte Infrarotheizung reagiert schneller, sorgt für ein gleichmäßigeres Wärmegefühl und arbeitet insgesamt effizienter.

Die richtige Watt-Leistung berechnen

Grundsätzlich gilt: Die benötigte Watt-Leistung hängt nicht nur von der Raumgröße ab, sondern auch vom Dämmstandard Ihres Gebäudes. Rechnen Sie mit 30–35 pro Kubikmeter Raumvolumen – nicht pro Quadratmeter. Die Raumhöhe spielt eine entscheidende Rolle bei der Berechnung.

Bei geringer Kochhäufigkeit reichen 30 Watt pro m³, während bei einer Vollküche mit täglichem Kochen 35 Watt pro m³ die sicherere Wahl ist, damit Ihnen immer angenehm warm ist. In der Küche gibt der Herd zusätzliche Wärme ab, sodass der tatsächliche Heizbedarf oft geringer ausfällt als in anderen Räumen.

Infrarotheizung in einer Küche mit 15 m²

Empfehlung für 15 m²

Keramik, Glas oder Bildheizung?

Je nach Material bringt ein Paneel unterschiedliche Stärken mit. Diese vier Varianten eignen sich Küchen besonders gut:

Material Preisspanne Vorteile & Eigenschaften
Keramik 470–700 € Hohe Wärmespeicherung – gibt auch nach dem Ausschalten noch Wärme ab und sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur.
Glas 290–500 € Modern, leicht zu reinigen, Blickfang über dem Esstisch
Simpel Pro  190–390 € Preisgünstigste Variante, leicht und mit schneller Aufheizzeit – häufig eine der beliebtesten Optionen.
Bildheizung 290–500 € Individuelle Motive wählbar, doppelte Funktion als Designelement

Was kostet die Infrarotheizung in der Küche?

Bei der Planung einer Infrarotheizung müssen wir zwei Faktoren unterscheiden: die einmaligen Anschaffungskosten und die laufenden Betriebskosten. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen punktet Infrarot durch niedrige Investitionskosten und absolute Wartungsfreiheit. Infrarotheizung haben nämlich keine beweglichen Teile, keine Pumpen und keine Ventile.

Ein 600-Watt-Paneel kostet je nach Material zwischen 389 € und 700 €. Dass Infrarot auch bei den Betriebskosten eine wirtschaftliche Lösung ist, zeigt folgendes Rechenbeispiel – ebenfalls basierend auf 600 Watt, einer täglichen Nutzung von 8 Stunden und einem Strompreis von 0,25 €/kWh. :

Zeitraum Kosten
Pro Tag ca. 1,20 €
Pro Monat ca. 36 €
Pro Heizsaison (160 Tage) ca. 192 €

Wärme, wo Menschen zusammenkommen

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Infrarotheizung Keramik L an der Wand

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Häufig gestellte Fragen

Ja. Schalten Sie das Paneel aus und lassen Sie es vollständig abkühlen. Reinigen Sie die Oberfläche anschließend am besten mit einem feuchten Mikrofasertuch und etwas lauwarmem Seifenwasser. Scheuermittel, Stahlschwämme oder aggressive Reiniger sollten vermieden werden. Eine Reinigung alle ein bis zwei Monate verhindert stärkere Fettablagerungen.

Nein, solange ausreichend Abstand eingehalten wird. Das Paneel sollte nicht direkt neben oder gegenüber dem Kühlschrank montiert werden. Ein Abstand von etwa 1 bis 1,5 Metern verhindert, dass der Kühlschrank unnötig zusätzliche Kühlleistung aufbringen muss.

In der Regel ja, wenn die Infrarotheizung als Zusatzheizung mit Steckdosenanschluss betrieben wird. Eine einfache Wandmontage mit Dübeln ist in den meisten Mietverträgen unproblematisch. Soll die Infrarotheizung die bestehende Heizung ersetzen oder ein Festanschluss gelegt werden, empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Vermieter.

Bei Modellen mit Schukostecker meist nicht – hier genügt eine Steckdose. Bei festem Stromanschluss (z. B. bei Deckenmontage) sollte jedoch ein Elektriker beauftragt werden. In Österreich ist das auch aus versicherungstechnischen Gründen empfehlenswert.