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Die ideale Badheizung: Ist eine Infrarotheizung als Badezimmerheizung sinnvoll? 2020-08-10T13:26:17+00:00
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Die ideale Badheizung: Ist eine Infrarotheizung als Badezimmerheizung sinnvoll?

Infrarot-Heizstrahler sorgen innerhalb kurzer Zeit für angenehme Wärme und werden rein elektrisch betrieben. Da Infrarot-Heizungen beinahe sofort Wärme spenden, sind sie eine beliebte Wahl für Bäder. Ob als Infrarot-Spiegelheizung oder Handtuchheizkörper, Infrarotheizungen können im Badezimmer viele Zusatzfunktionen erfüllen.

Falls Sie sich aber nun fragen, ob ein Elektroheizkörper im Bad denn wirklich Sinn ergibt und ob Zeitschaltuhr, Thermostat und Co. unverzichtbar sind, finden Sie in unserem Ratgeber die Antworten!

Ein Infrarot-Heizstrahler im Bad? Die Vorteile

Der wohl größte Vorteil einer Infrarotheizung im Badezimmer ist die Tatsache, dass der Raum durch die Infrarot-C-Wärmewellen sehr schnell erwärmt wird. Es wird nicht die Raumluft aufgeheizt, wie es bei einer Konvektionsheizung der Fall ist, sondern die Infrarotstrahlen dringen in Wände und Gegenstände ein.

Auch Sie selbst spüren das angenehme Wärmegefühl im Körper schon nach wenigen Minuten.

Vor allem im Badezimmer ist das sehr praktisch, schließlich verbringen wir in diesem Raum nur punktuell Zeit – und wer hat schon Lust, lange zu frieren, bevor es unter die Dusche oder in die Badewanne geht? Verglichen mit anderen Wohnräumen steigt das Wärmebedürfnis im Bad um stolze 4°C. Diese Tatsache wird durch die schnell verfügbare Infrarotwärme perfekt aufgefangen.

Das Erwärmen der Wände bzw. des gewünschten Bereiches im Bad sorgt für wohltuende Wärme, doch darüber hinaus hat es auch zwei weitere nicht zu verachtende Nebenwirkungen:

  • Schimmelprävention
    Das Badezimmer mit seiner häufigen hohen Luftfeuchtigkeit ist besonders anfällig für Schimmel in Ritzen, Fugen oder ganzen Wandabschnitten. Vor allem in einem fensterlosen Bad wird das schnell zum Problem. Werden aber dank Infrarotheizung die Wände erwärmt, hat Schimmel keine Chance.
  • Geringer Wärmeverlust beim Lüften
    Erwärmte Wände und Böden machen bei Infrarot-Heizstrahlern den Hauptfaktor der Wärme aus. Das bedeutet: Auch wenn gelüftet wird, ist der Wärmeverlust nicht allzu groß, da die entweichende Raumluft nicht der Hauptgrund ist, warum das Bad angenehm warm ist.

Bedenkt man dann noch, dass ein Infrarot-Heizelement leicht zu montieren oder auch zu entfernen ist, gibt es unserer Meinung nach nur ein Fazit: Ja, eine Infrarotheizung im Bad ist definitiv sinnvoll!

Handtuchhalter, Bild, Spiegel: Designs bei elektrischen Badheizkörpern

Wenn die Entscheidung für eine Bad-Infrarotheizung erst einmal gefallen ist, geht es an die Designfrage des Badheizkörpers. Eine beliebte Variante für das Badezimmer sind Handtuchheizkörper: Die Infrarotwellen sorgen dafür, dass das nasse Handtuch schneller trocknet. Es ist auch möglich, zusätzlich einen Infrarot Handtuchtrockner an einem Spiegel-, Glas- oder klassischen Infrarotheizelement zu montieren. Bitte beachten Sie: Ein Handtuch auf dem Heizkörper blockiert die Wärmewellen und kann die gewünschte Erwärmung verzögern.

Genauso praktisch sind Infrarot-Spiegelheizungen. Die Oberfläche ist hier zwar leicht chromatiert, den Sichtverhältnissen für das Styling tut das aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Die Wärmestrahlung verhindert, dass der Spiegel beschlägt. Mühsames Freiwischen der Spiegelfläche? Mit einem Infrarotspiegel passiert Ihnen das garantiert nicht mehr!

Nicht zuletzt können Sie Ihre Badezimmer-Infrarotheizung auch in Form eines Bildes bekommen. Hier steht neben der Wärme die dekorative Wirkung im Vordergrund. Alle drei Designs haben aber eines gemeinsam: Sie ersparen Ihnen einiges an Stellfläche.

Statt einem sperrigen Heizkörper bekommen Sie mit einer Infrarotheizung eine Wärmequelle, die Sie einfach an der Wand oder Decke anbringen können. Unabhängig vom Design besteht zudem die Möglichkeit, die Infrarotheizung mit Zusatz-Gadgets auszustatten.

Elektro-Badheizkörper: die Extras bei Infrarotheizungen

An dieser Stelle eine kurze Begriffsklärung: Auch wenn die Bezeichnungen oft synonym verwendet werden, ist eine Elektroheizung nicht gleich eine Infrarotheizung. Nur letztere arbeitet mit Infrarot-C-Wärmestrahlen und ist dadurch besonders effizient. Noch bessere Leistung bekommen Sie, wenn Sie Ihre Infrarotheizung im Bad mit Zusatzfunktionen ausstatten.

Bad-Heizstrahler mit Zeitschaltuhr

Ist der Infrarot-Badheizstrahler mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet, können Sie diese so einstellen, dass der Heizkörper zu einer bestimmten Zeit beginnt, vorzuheizen. So gehen Sie morgens gleich in ein warmes Badezimmer. Außerdem verhindert die Zeitschaltuhr, dass die Infrarotheizung unnötig lange in Betrieb ist – es kann schließlich passieren, dass man einmal vergisst, die Heizung auszuschalten.

Eine Zeitschaltuhr sorgt für zusätzlichen Komfort beim Beheizen des Badezimmers mit Infrarot. Sie ist allerdings nicht zwingend notwendig, da der reguläre Aufheizprozess schon innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Ob Sie diese Zusatzfunktion brauchen, hängt allein von Ihrem Wärmebedarf und der Zeit ab, die Sie durchschnittlich im Bad verbringen.

Elektrischer Badheizkörper mit Thermostat

Heizkörper von Heatness sind grundsätzlich mit einem eingebauten Sicherheitsschalter ausgestattet, der bei einer Überhitzung das Heizelement automatisch abschaltet. Wenn Sie selbst die Raumtemperatur regulieren wollen, kostet das in der Regel extra. Ein regulierbares Thermostat kann entweder in das Heizelement integriert sein oder per Funk zugeschalten werden.

Für Ästhetik-Fans gibt es die Möglichkeit eines Unterputzthermostats: Hier ist das Kabel versteckt. Für diese Variante sollten Sie aber unbedingt einen Elektroinstallateur zu Rate ziehen, da doch etwas Fachwissen gefragt ist. Die unkompliziertere Option ist ein einfaches Steckthermostat mit sichtbarem Kabel.

Ein regulierbares Thermostat hat durchaus seine Vorteile. Denn damit heizt der Infrarotstrahler nur, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dadurch wird der Stromverbrauch optimiert und Sie haben selbst in der Hand, in welchem Ausmaß Sie die Heizleistung beanspruchen wollen.

Wand oder Decke: Wo im Bad soll die Infrarotheizung hängen?

Eine Infrarotheizung kann entweder an der Decke oder an der Wand montiert werden. In beiden Fällen gibt es ein paar Faktoren zu beachten.

  • Deckenmontage
    An der Decke ist die Infrarotheizung besonders unauffällig. Die Wärmestrahlen werden zudem schnell aufgenommen, da sie zuerst auf den Kopf treffen, einen gut durchbluteten Bereich des Körpers. Auch der Fußboden wird großflächiger bestrahlt. Das Heizelement sollte allerdings nicht direkt über dem Nassbereich platziert werden, ein Abstand von mindestens 60 cm ist empfehlenswert. Wichtig sind außerdem die Schutzklassen IP X4 oder IP X5, damit die Infrarotheizung vor Spritz- bzw. Strahlwasser geschützt ist.
  • Wandmontage
    An der Wand macht sich die Infrarotheizung am besten gegenüber dem Nassbereich. So gelangen die Wärmestrahlen idealerweise in einem Abstand von 2-3 m direkt auf den Körper. Der Heizstrahler sollte allerdings nicht gegenüber von Fenstern sein, da Glas keine Wärme speichert. Wo die Platzierung der Infrarotheizung im Bad am sinnvollsten ist, hängt allerdings immer vom Raum ab. Pauschal kann man sagen, dass eine Infrarotheizung immer dorthin ausgerichtet sein sollte, wo man sich aufhält bzw. wo man es warm haben möchte.

Wann der Bad-Heizstrahler ein Infrarotstrahler sein sollte

Es gibt viele gute Gründe, warum eine Infrarotheizung im Bad sinnvoll ist. Auf einen Blick zusammengefasst, spricht für einen Heizstrahler mit Infrarot, dass…

  • Schimmel vorgebeugt werden kann
  • Wärme schnell entsteht und auch beim Lüften nicht verloren geht
  • Diese Heiztechnologie als effiziente, kostengünstige Zusatzheizung dienen kann

Auch Infrarotheizungen sind zwar nicht unfehlbar und nicht für jeden Wohnraum geeignet. Im Badezimmer allerdings ist der Infrarot-Heizstrahler die Technologie, auf die wir alle gewartet haben!

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Infrarotheizung im Bad

Welche Heizung ist am besten für das Badezimmer?

Es gibt viele Heizlösungen, doch nicht alle eignen sich für jeden Raum. Im Badezimmer macht die Infrarotheizung am meisten Sinn. Sie sorgt nämlich innerhalb kürzester Zeit für angenehme Wärme. Mit einer praktischen Zeitschaltuhr kann noch vor der eigentlichen Benutzung des Badezimmers für wohlige Wärme gesorgt werden. So müssen Sie z. B. bei der täglichen Morgenroutine nicht frieren.

Die Infrarotheizung für das Badezimmer sorgt dabei nicht nur für sofortige Wärme, sondern kann auch Schimmel vorbeugen. In Feuchträumen kann sich Schimmel leicht in Ritzen, Fugen und auf ganzen Wandabschnitten bilden. Die Infrarotheizung erwärmt jedoch die Wände, wodurch Schimmel keine Chance mehr hat. Außerdem kann die Infrarotheizung für das Bad Zusatzfunktionen erfüllen. So ist    z. B. eine Infrarot-Spiegelheizung Spiegel und Heizung in einem.

Wie sinnvoll ist eine Infrarotheizung?

Infrarotstrahlen fühlen sich wie das wärmende Sonnenlicht an. Sie wirken sich dabei sehr positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. So schont diese Heizmethode Atemwege und Schleimhäute, weil es – anders als bei konventionellen Heizsystemen – zu keinen Luftaufwirbelungen kommt. Außerdem wird die Durchblutung verbessert, wodurch z. B. Verspannungsschmerzen gelindert werden können. Mit der Infrarotheizung entsteht also ein gesundes Raumklima, das bei herkömmlichen Heizsystemen nicht gegeben ist.

Wie funktioniert ein elektrischer Handtuchheizkörper?

Es muss nicht immer eine herkömmliche Infrarotheizung sein. Sie können sich genauso für unseren praktischen Handtuchheizkörper entscheiden. Bei unserem Infrarot-Handtuchhalter handelt es sich um eine Handtuchhalterung, die an einem Infrarotpaneel angebracht ist.

Diese ist besonders praktisch, weil sie zwei Funktionen auf einmal erfüllt. Zum einen ist sie ein vollwertiges Heizsystem. Zum anderen können Handtücher zum Aufwärmen und Trocknen aufgehängt werden. Nach dem Baden und Duschen haben Sie somit immer warme Handtücher und müssen nicht unnötig frieren.

Wie lange braucht eine Infrarotheizung, um den Raum zu erwärmen?

Je nach Modell und Material erwärmt sich eine Infrarotheizung unterschiedlich schnell. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass es sich beim Heizen mit Infrarot um eine besonders schnelle Heizlösung handelt. Die Oberfläche der Infrarotheizung erwärmt sich bereits nach 5-20 Minuten auf die volle Leistung. Dann spüren Sie sofort die Wärme. Nach und nach wird dann der ganze Raum erwärmt was dann von verschiedenen Faktoren abhängt (Raumgröße, Raumhöhe, Isolierung, etc.).