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Die ideale Badheizung: Ist eine Infrarotheizung als Badezimmerheizung sinnvoll? 2018-09-15T14:13:23+00:00
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Die ideale Badheizung: Ist eine Infrarotheizung als Badezimmerheizung sinnvoll?

Infrarot-Heizstrahler sorgen innerhalb kurzer Zeit für angenehme Wärme und werden rein elektrisch betrieben. Da Infrarot-Heizungen beinahe sofort Wärme spenden, sind sie eine beliebte Wahl für Bäder. Ob als Infrarot-Spiegelheizung oder Handtuchheizkörper, Infrarotheizungen können im Badezimmer viele Zusatzfunktionen erfüllen.

Falls Sie sich aber nun fragen, ob ein Elektroheizkörper im Bad denn wirklich Sinn ergibt und ob Zeitschaltuhr, Thermostat und Co. unverzichtbar sind, finden Sie in unserem Ratgeber die Antworten!

Ein Infrarot-Heizstrahler im Bad? Die Vorteile

Der wohl größte Vorteil eines Infrarotstrahlers im Badezimmer ist die Tatsache, dass der Raum durch die Infrarot-C-Wärmewellen sehr schnell erwärmt wird. Es wird nicht die Raumluft aufgeheizt, wie es bei einer Konvektionsheizung der Fall ist, sondern die Infrarotstrahlen dringen in Wände und Gegenstände ein.

Auch Sie selbst spüren das angenehme Wärmegefühl im Körper schon nach wenigen Minuten.

Vor allem im Badezimmer ist das sehr praktisch, schließlich verbringen wir in diesem Raum nur punktuell Zeit – und wer hat schon Lust, lange zu frieren, bevor es unter die Dusche oder in die Badewanne geht? Verglichen mit anderen Wohnräumen steigt das Wärmebedürfnis im Bad um stolze 4°C. Diese Tatsache wird durch die schnell verfügbare Infrarotwärme perfekt aufgefangen.

Das Erwärmen der Wände bzw. des gewünschten Bereiches im Bad sorgt für wohltuende Wärme, doch darüber hinaus hat es auch zwei weitere nicht zu verachtende Nebenwirkungen:

  • Schimmelprävention
    Das Badezimmer mit seiner häufigen hohen Luftfeuchtigkeit ist besonders anfällig für Schimmel in Ritzen, Fugen oder ganzen Wandabschnitten. Vor allem in einem fensterlosen Bad wird das schnell zum Problem. Werden aber dank Infrarotheizung die Wände erwärmt, hat Schimmel keine Chance.
  • Geringer Wärmeverlust beim Lüften
    Erwärmte Wände und Böden machen bei Infrarot-Heizstrahlern den Hauptfaktor der Wärme aus. Das bedeutet: Auch wenn gelüftet wird, ist der Wärmeverlust nicht allzu groß, da die entweichende Raumluft nicht der Hauptgrund ist, warum das Bad angenehm warm ist.

Bedenkt man dann noch, dass ein Infrarot-Heizelement leicht zu montieren oder auch zu entfernen ist, gibt es unserer Meinung nach nur ein Fazit: Ja, eine Infrarotheizung im Bad ist definitiv sinnvoll!

Handtuchhalter, Bild, Spiegel: Designs bei elektrischen Badheizkörpern

Wenn die Entscheidung für eine Bad-Infrarotheizung erst einmal gefallen ist, geht es an die Designfrage. Eine beliebte Variante für das Badezimmer sind Handtuchheizkörper: Die Infrarotwellen sorgen dafür, dass das nasse Handtuch schneller trocknet. Es ist auch möglich, zusätzlich eine Handtuchhalterung an einem Spiegel-, Glas- oder klassischen Infrarotheizelement zu montieren. Bitte beachten Sie: Ein Handtuch auf dem Heizkörper blockiert die Wärmewellen und kann die gewünschte Erwärmung deutlich verzögern.

Genauso praktisch sind Infrarot-Spiegelheizungen. Die Oberfläche ist hier zwar leicht chromatiert, den Sichtverhältnissen für das Styling tut das aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Die Wärmestrahlung verhindert, dass der Spiegel beschlägt. Mühsames Freiwischen der Spiegelfläche? Mit einem Infrarotspiegel passiert Ihnen das garantiert nicht mehr!

Nicht zuletzt können Sie Ihre Badezimmer-Infrarotheizung auch in Form eines Bildes bekommen. Hier steht neben der Wärme die dekorative Wirkung im Vordergrund. Alle drei Designs haben aber eines gemeinsam: Sie ersparen Ihnen einiges an Stellfläche.

Statt einem sperrigen Heizkörper bekommen Sie mit einer Infrarotheizung eine Wärmequelle, die Sie einfach an der Wand oder Decke anbringen können. Unabhängig vom Design besteht zudem die Möglichkeit, die Infrarotheizung mit Zusatz-Gadgets auszustatten.

Elektro-Badheizkörper: die Extras bei Infrarotheizungen

An dieser Stelle eine kurze Begriffsklärung: Auch wenn die Bezeichnungen oft synonym verwendet werden, ist eine Elektroheizung nicht gleich eine Infrarotheizung. Nur letztere arbeitet mit Infrarot-C-Wärmestrahlen und ist dadurch besonders effizient. Noch bessere Leistung bekommen Sie, wenn Sie Ihre Infrarotheizung im Bad mit Zusatzfunktionen ausstatten.

Bad-Heizstrahler mit Zeitschaltuhr

Ist der Infrarot-Badheizstrahler mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet, können Sie diese so einstellen, dass der Heizkörper zu einer bestimmten Zeit beginnt, vorzuheizen. So gehen Sie morgens gleich in ein warmes Badezimmer. Außerdem verhindert die Zeitschaltuhr, dass die Infrarotheizung unnötig lange in Betrieb ist – es kann schließlich passieren, dass man einmal vergisst, die Heizung auszuschalten.

Eine Zeitschaltuhr sorgt für zusätzlichen Komfort beim Beheizen des Badezimmers mit Infrarot. Sie ist allerdings nicht zwingend notwendig, da der reguläre Aufheizprozess schon innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Ob Sie diese Zusatzfunktion brauchen, hängt allein von Ihrem Wärmebedarf und der Zeit ab, die Sie durchschnittlich im Bad verbringen.

Elektrischer Badheizkörper mit Thermostat

Heizkörper von Heatness sind grundsätzlich mit einem eingebauten Sicherheitsschalter ausgestattet, der bei einer Überhitzung das Heizelement automatisch abschaltet. Wenn Sie selbst die Raumtemperatur regulieren wollen, kostet das in der Regel extra. Ein regulierbares Thermostat kann entweder in das Heizelement integriert sein oder per Funk zugeschalten werden.

Für Ästhetik-Fans gibt es die Möglichkeit eines Unterputzthermostats: Hier ist das Kabel versteckt. Für diese Variante sollten Sie aber unbedingt einen Elektroinstallateur zu Rate ziehen, da doch etwas Fachwissen gefragt ist. Die unkompliziertere Option ist ein einfaches Steckthermostat mit sichtbarem Kabel.

Ein regulierbares Thermostat hat durchaus seine Vorteile. Denn damit heizt der Infrarotstrahler nur, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dadurch wird der Stromverbrauch optimiert und Sie haben selbst in der Hand, in welchem Ausmaß Sie die Heizleistung beanspruchen wollen.

Wand oder Decke: Wo im Bad soll die Infrarotheizung hängen?

Eine Infrarotheizung kann entweder an der Decke oder an der Wand montiert werden. In beiden Fällen gibt es ein paar Faktoren zu beachten.

  • Deckenmontage
    An der Decke ist die Infrarotheizung besonders unauffällig. Die Wärmestrahlen werden zudem schnell aufgenommen, da sie zuerst auf den Kopf treffen, einen gut durchbluteten Bereich des Körpers. Auch der Fußboden wird großflächiger bestrahlt. Das Heizelement sollte allerdings nicht direkt über dem Nassbereich platziert werden, ein Abstand von mindestens 60 cm ist empfehlenswert. Wichtig sind außerdem die Schutzklassen IP X4 oder IP X5, damit die Infrarotheizung vor Spritz- bzw. Strahlwasser geschützt ist.
  • Wandmontage
    An der Wand macht sich die Infrarotheizung am besten gegenüber dem Nassbereich. So gelangen die Wärmestrahlen idealerweise in einem Abstand von 2-3 m direkt auf den Körper. Der Heizstrahler sollte allerdings nicht gegenüber von Fenstern sein, da Glas keine Wärme speichert. Wo die Platzierung der Infrarotheizung im Bad am sinnvollsten ist, hängt allerdings immer vom Raum ab. Pauschal kann man sagen, dass eine Infrarotheizung immer dorthin ausgerichtet sein sollte, wo man sich aufhält bzw. wo man es warm haben möchte.

Wann der Bad-Heizstrahler ein Infrarotstrahler sein sollte

Es gibt viele gute Gründe, warum eine Infrarotheizung im Bad sinnvoll ist. Auf einen Blick zusammengefasst, spricht für einen Heizstrahler mit Infrarot, dass…

  • Schimmel vorgebeugt wird
  • Wärme schnell entsteht und auch beim Lüften nicht verloren geht
  • Diese Heiztechnologie als effiziente, kostengünstige Zusatzheizung dienen kann

Auch Infrarotheizungen sind zwar nicht unfehlbar und nicht für jeden Wohnraum geeignet. Im Badezimmer allerdings ist der Infrarot-Heizstrahler die Technologie, auf die wir alle gewartet haben!

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