Raumklima verbessern: 5 Tipps für mehr Wohlbefinden

Heute verbringen wir Menschen den Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen – so etwa zum Kochen, Arbeiten oder in der Freizeit. Eine angenehme Wohlfühlatmosphäre hat deshalb eine große Bedeutung für z. B. die Stunden im eigenen Zuhause oder im Büro. Die entscheidende Bedingung dafür ist eine möglichst gute Raumluft. Wie Sie das Raumklima verbessern und dadurch einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gesundes Raumklima – was ist das?

Ein gesundes Raumklima sorgt für eine rundum behagliche Atmosphäre in jedem Raum und steigert das persönliche Wohlbefinden. Die ideale Raumluft hilft beispielsweise dabei, …

  • …Allergiebeschwerden zu lindern.
  • …Konzentrationsprobleme zu beseitigen.
  • …Schimmel vorzubeugen.
  • …die Nachtruhe zu verbessern.

Einzige Voraussetzung für ein gesundes Raumklima: Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen in einem bestimmten Wertebereich liegen. Ansonsten ist es im Raum entweder unangenehm trocken oder feucht. Die folgende Grafik zeigt, wie warm oder feucht es idealerweise sein sollte, damit ein gesundes Raumklima vorherrscht:

Optimales Raumklima Graph

Je nach Raum schwanken die idealen Werte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. So gelten in den meisten Wohnräumen, in denen man sich tagsüber aufhält (z. B. im Wohnzimmer), die allgemeinen Richtwerte von 20°C-23°C und 40 %-60% Luftfeuchtigkeit. In der Küche und im Bad darf die Luftfeuchtigkeit hingegen etwas höher ausfallen, da sich hier durch das Kochen und Duschen sehr viel Wasserdampf innerhalb kürzester Zeit bildet. Im Schlafzimmer sollte die ideale Raumtemperatur möglichst gering gehalten werden, um übermäßiges Schwitzen während der Nacht zu vermeiden.

Raum Optimale Temperatur Optimale Luftfeuchtigkeit
Wohn- und Arbeitszimmer 20-23°C 40-60 %
Badezimmer 20-23°C 50-70 %
Küche 18-20°C 50-60 %
Schlafzimmer 16-18°C 40-60 %

Ursachen für ein schlechtes Wohnungsklima

Ein gutes Raumklima ist keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder kann es vorkommen, dass die Luftqualität in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz zu wünschen übrig lässt. Ein schlechtes Wohnungsklima macht sich beispielsweise durch diese Faktoren bemerkbar:

  • Abgestandene Luft: Vor allem in Räumen, in denen sich mehrere Personen zugleich aufhalten, wird der Sauerstoff schnell verbraucht und das ausgeatmete CO2 bleibt übrig. Das Ergebnis: Die Luft wird als stickig oder abgestanden wahrgenommen.
  • Allergene: Bekannte Innenraum-Allergene wie Hausstaubmilben, Blütenpollen und Tierhaare können das Raumklima massiv beeinflussen. Allergiker reagieren mit Symptomen wie tränenden Augen, laufender Nase und Atemwegsbeschwerden.
  • Körperliche Beschwerden: Der mangelnde Sauerstoff und der erhöhte CO2-Gehalt in der Luft können den Gesundheitszustand beeinträchtigen. Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel können die Folgen eines schlechten Raumklimas sein.
  • Konvektionsheizungen: Bei der Raumerwärmung mit einer Konvektionsheizung kommt es zu einer unregelmäßig verteilten Wärme und Staubaufwirbelungen. Dem steht die Infrarotstrahlung entgegen, die den ausgewählten Raum ohne Konvektion auf die gewünschten Temperaturen bringt. So können eine ungleichmäßige Wärmeausbreitung und Staubaufwirbelungen vermieden werden.
  • Unliebsame Gerüche: Ob penetrante Kochgerüche, Ausdünstungen aus Möbelstücken oder volle Aschenbecher: Diese üblen Geruchsquellen lösen normalerweise große Unbehaglichkeit aus und werden deshalb als störend empfunden.

Raumklima verbessern – So geht’s!

Niemand möchte seine Zeit in einem stickigen Raum verbringen, der alles andere als eine angenehme Atmosphäre bietet und obendrein die Gesundheit negativ beeinflusst. Wie kann man also das Raumklima verbessern? Wir verraten Ihnen nun 5 nützliche Tipps für ein gesundes Raumklima, damit Sie wieder aufatmen können!

Maßnahmen, um die Raumluft zu verbessern

1. Raumluft verbessern mit natürlichen Helferlein

Oft sorgt eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit für ein verbesserungswürdiges Raumklima. Zu feuchte Luft kann die Entstehung von Schimmel begünstigen und ernsthafte Erkrankungen wie Asthma und Bronchitis hervorrufen. Zu trockene Luft hingegen führt dazu, dass die Schleimhäute nicht feucht genug sind und man deshalb anfälliger für z. B. Nasenbluten ist. Um die Luftfeuchtigkeit zu senken oder zu erhöhen, lohnen sich die folgenden kleinen Helferlein.

2. Richtiges Raumklima mit Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen können für eine höhere Luftqualität in allen Räumlichkeiten sorgen. Sie verwandeln nicht nur Kohlendioxid in Sauerstoff, sondern können sogar Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol und Trichlorethan aus der Luft filtern. Mit den folgenden 5 Zimmerpflanzen lässt sich das Raumklima verbessern – und das sogar ohne grünen Daumen!

Fünf Pflanzen für besseres Raumklima

Aloe Vera

  • äußerst pflegeleichte Zimmerpflanze
  • robust und deshalb langlebig
  • liebt warme und sonnige Orte
  • bester Standort an einem Südfenster
  • absorbiert Formaldehyd und bindet Staub aus der Luft

Areca Palme

  • sehr unkomplizierte Zimmerpflanze
  • erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum
  • neutralisiert Formaldehyd aus der Luft
  • baut Schadstoffe wie Xylole und Toloul ab

Bogenhanf

  • wenig pflegebedürftige Zimmerpflanze
  • nimmt nachts CO2 auf – deshalb besonders gut im Schlafzimmer
  • mag helle und warme Orte
  • bester Standort am Fensterbrett

Drachenbaum

  • palmenähnlich und daher ein echter Blickfang
  • reinigt die Luft von Formaldehyd und anderen Schadstoffen
  • gilt als giftig
  • nicht empfehlenswert bei Kindern, Haustieren und für Allergiker

Einblatt

  • sehr unkomplizierte Zimmerpflanze
  • absorbiert Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Xylolen und Toloul
  • zählt zu den effektivsten Zimmerpflanzen für ein besseres Raumklima
  • mag keine direkte Sonne
  • bester Standort an einem halbschattigen Plätzchen

Einblatt

  • sehr unkomplizierte Zimmerpflanze
  • absorbiert Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Xylolen und Toloul
  • zählt zu den effektivsten Zimmerpflanzen für ein besseres Raumklima
  • mag keine direkte Sonne
  • bester Standort an einem halbschattigen Plätzchen

Aloe Vera

  • äußerst pflegeleichte Zimmerpflanze
  • robust und deshalb langlebig
  • liebt warme und sonnige Orte
  • bester Standort an einem Südfenster
  • absorbiert Formaldehyd und bindet Staub aus der Luft

Bogenhanf

  • wenig pflegebedürftige Zimmerpflanze
  • nimmt nachts CO2 auf – deshalb besonders gut im Schlafzimmer
  • mag helle und warme Orte
  • bester Standort am Fensterbrett

Areca Palme

  • sehr unkomplizierte Zimmerpflanze
  • erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum
  • neutralisiert Formaldehyd aus der Luft
  • baut Schadstoffe wie Xylole und Toloul ab

Drachenbaum

  • palmenähnlich und daher ein echter Blickfang
  • reinigt die Luft von Formaldehyd und anderen Schadstoffen
  • gilt als giftig
  • nicht empfehlenswert bei Kindern, Haustieren und für Allergiker

3. Bessere Raumluft durch richtiges Lüften

Auch regelmäßiges Lüften in den einzelnen Wohnräumen kann das Raumklima verbessern. Allerdings sollten Sie hier einiges beachten, damit ein möglichst guter Luftaustausch entsteht. Beim richtigen Lüften berücksichtigen Sie am besten die folgenden Hinweise:

4. Wohnklima verbessern mit regelmäßigem Saubermachen

Eine hohe Staubbelastung kann nicht nur das Raumklima, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, Arbeits- und Wohnräume regelmäßig zu säubern. Neben dem Staubwischen sollten Sie Möbelstücke und Teppiche nass reinigen – schließlich sammelt sich auch hier vermehrt Hausstaub an.

Beim Saubermachen ist es jedoch wichtig, dass Sie auf Putzmittel mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen achten. Herkömmliche Reinigungsmittel sind nämlich mit Schadstoffen versetzt, die nach der Anwendung verdunsten und die Raumluft belasten. Achten Sie deshalb auf nachhaltige Putzmittel, die keine schädlichen Substanzen beinhalten.

Putzmittel für besseres Wohnungsklima

Soda

Soda ist ein natürliches Salz, das mit Natron eng verwandt ist. Es besitzt eine sehr hohe fettlösende Wirkung, sodass selbst die schmierigsten Flächen wieder in neuem Glanz erstrahlen. Außerdem können Verkrustungen mit Soda erfolgreich entfernt werden. Vermischen Sie einfach 1 Liter Wasser mit 2 EL Soda – schon steht Ihr nachhaltiger Saubermacher ohne schädliche Inhaltsstoffe bereit!

Natron

Natron eignet sich hervorragend gegen hartnäckige Verschmutzungen. In Kombination mit Essig können mit Natron z. B. verstopfte Abflüsse gereinigt werden. Für dieses ökologische Reinigungsmittel mischen Sie einfach Natron und Wasser in gleichen Teilen zusammen.

Essig

Essig ist die absolute Allzweckwaffe im Haushalt. Verdünnt mit Wasser, lassen sich u. a. Spiegel, Fliesen und Fenster erfolgreich auf Hochglanz bringen. Außerdem löst Essig Kalk-, Fett- und Rostrückstände, lässt Armaturen wieder strahlen und desinfiziert Oberflächen im Handumdrehen. Dazu mischen Sie den Essig einfach mit warmem Wasser im Verhältnis 1:5.

Kernseife

Auch Kernseife ist ein natürlicher und idealer Allzweckreiniger. Mit Kernseife lassen sich nicht nur Flecken bekämpfen und Waschmittel herstellen. Damit kann genauso ein effizientes und umweltfreundliches Putzmittel hergestellt werden. Dazu lösen Sie etwa 3 EL Kernseife in warmem Wasser auf. Nach dem Abkühlen mischen Sie 3 EL Natron dazu. Für einen guten Duft können Sie zusätzlich noch ein ätherisches Öl hinzugeben.

Soda

Soda ist ein natürliches Salz, das mit Natron eng verwandt ist. Es besitzt eine sehr hohe fettlösende Wirkung, sodass selbst die schmierigsten Flächen wieder in neuem Glanz erstrahlen. Außerdem können Verkrustungen mit Soda erfolgreich entfernt werden. Vermischen Sie einfach 1 Liter Wasser mit 2 EL Soda – schon steht Ihr nachhaltiger Saubermacher ohne schädliche Inhaltsstoffe bereit!

Natron

Natron eignet sich hervorragend gegen hartnäckige Verschmutzungen. In Kombination mit Essig können mit Natron z. B. verstopfte Abflüsse gereinigt werden. Für dieses ökologische Reinigungsmittel mischen Sie einfach Natron und Wasser in gleichen Teilen zusammen.

Essig

Essig ist die absolute Allzweckwaffe im Haushalt. Verdünnt mit Wasser, lassen sich u. a. Spiegel, Fliesen und Fenster erfolgreich auf Hochglanz bringen. Außerdem löst Essig Kalk-, Fett- und Rostrückstände, lässt Armaturen wieder strahlen und desinfiziert Oberflächen im Handumdrehen. Dazu mischen Sie den Essig einfach mit warmem Wasser im Verhältnis 1:5.

Kernseife

Auch Kernseife ist ein natürlicher und idealer Allzweckreiniger. Mit Kernseife lassen sich nicht nur Flecken bekämpfen und Waschmittel herstellen. Damit kann genauso ein effizientes und umweltfreundliches Putzmittel hergestellt werden. Dazu lösen Sie etwa 3 EL Kernseife in warmem Wasser auf. Nach dem Abkühlen mischen Sie 3 EL Natron dazu. Für einen guten Duft können Sie zusätzlich noch ein ätherisches Öl hinzugeben.

5. Raumklima verbessern mit nachhaltigen Möbeln

Nicht nur chemische Reinigungsmittel, sondern auch Möbelstücke können Schadstoffe an die Raumluft abgeben. In den meisten Kunststoffen steckt heute Formaldehyd, das als krebserregend gilt und die Luft belastet. Wenn Sie das Raumklima verbessern möchten, sollten Sie daher unbedingt auf eine nachhaltige Einrichtung achten.

Mit dem Kauf von sogenannten Öko-Möbeln verzichten Sie bewusst auf Schadstoffe. Diese umweltfreundlichen, gesunden Möbel werden nämlich ausschließlich aus kontrollierten und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Sie erkennen die Öko-Möbel an verschiedenen Gütesiegeln – diese sind die wichtigsten:

Bessere Raumluft für die Wohlfühlatmosphäre

Eine der wohl wichtigsten Voraussetzungen für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre ist das Raumklima. Ob mit natürlichen Helferlein, Zimmerpflanzen, richtigem Lüften, Putzen oder nachhaltiger Einrichtung: Mit diesen 5 wertvollen Tipps können Sie das Raumklima verbessern. So sorgen Sie für ein behagliches Ambiente in jedem Raum!

Bildquellen:

Die einzelnen Infografiken dürfen gerne verwendet und geteilt werden. Bitte nennen Sie als Quelle diesen Beitrag oder heatness.at